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Automotive Mechatronik

Seit Herbst 2013 gibt es am Institut für Fahrzeugtechnik einen neuen Forschungsbereich, der sich mit den interdisziplinäreren Herausforderungen in der modernen Fahrzeugentwicklung beschäftigt.

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Als übergreifender Fachbereich vereinigt die Mechatronik die thematischen Schwerpunkte Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. In der Fahrzeugtechnik stellen mechatronische Komponenten Schlüsselfunktionen in verschiedenen Anwendungsbereichen dar – z.B. in konventionellen, hybriden und elektrischen Antriebssträngen, bei Fahrdynamikregelungen und Anwendungen in der aktiven Fahrzeugsicherheit sowie in Komfortfunktionen.

Forschungsschwerpunkte

Der Forschungsbereich für automotive Mechatronik beschäftigt sich einerseits mit dem Entwicklungsprozess, andererseits mit dem Entwurf, der Auslegung, der Darstellung sowie der Erprobung und Optimierung mechatronischer Komponenten und Module in der Fahrzeugtechnik. Dies beinhaltet die systematische Analyse und Optimierung von Entwicklungsprozessen unter Berücksichtigung der gesamten Wirkungskette, beginnend mit dem Systementwurf, gefolgt von den Designphasen bis hin zur Produktion, der Erprobung und den Informationsrückflüssen aus Kundenhand. Eine effiziente Integration von computergestützten Methoden in den Entwurf, die Simulation und die Erprobung von Hard- und Softwaremodulen stellt dabei eine wichtige Basis für die Optimierung der Prozesse dar.

Lehre

Die Eingliederung des Forschungsbereichs in die Lehre spiegelt das multidisziplinäre Aufgabengebiet der Mechatronik wider. Das Lehrangebot ist für unterschiedliche Studien in den Bereichen
des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und Elektronik sowie der Informationsverarbeitung konzipiert. Es beinhaltet eine Einführung in die Automotive Mechatronik, Fahrzeugtechnik-Grundlagen für Elektrotechnik und Telematik, Innovative Fahrzeugantriebe sowie Vorlesungen und Übungen zur computergestützten Entwicklung von mechatronischen Komponenten und Systemen.

www.ftg.tugraz.at


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Bericht in folgenden Kategorien:
Ausbildung im Überblick, Mechatronik, Universität, Steiermark

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Mechatronik/Ausgabe182/14519/web/LCM_Homepage_0573_Kopie_Fotocredit_Meister_Eder.jpgPraktikum bei LCM
Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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