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Die Mobilität der Zukunft gestalten

: Magna Powertrain


Die Automobilindustrie befindet sich seit einigen Jahren in einem starken Wandel. Zum einen steigt der Nachhaltigkeitsgedanke in der Bevölkerung, zum anderen zwingen immer strengere Emissionsgesetze die Autohersteller zum Umdenken. Um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten reicht es in Zukunft nicht mehr aus, nur die Effizienz der Verbrennungsmotoren zu verbessern. Um den verschärften Anforderungen gerecht zu werden, führt kein Weg an der Elektromobilität vorbei, darüber sind sich die Experten einig. Doch hinsichtlich der Ausprägungsformen gibt es verschiedene Meinungen.

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Demofahrzeug im Einsatz auf der Teststrecke in St. Valentin.

Demofahrzeug im Einsatz auf der Teststrecke in St. Valentin.

Angesichts dieser revolutionären Veränderungen der Automobilbranche, hat sich der Fokus des Magna Powertrain Standortes in St. Valentin in den letzten Jahren klar in Richtung Elektrifizierung, Autonomes Fahren und Mobility Service orientiert.

In St. Valentin fokussiert man sich auf die unterschiedlichen Ansätze im Bereich der Elektrifizierung, von 48 Volt Systemen bis Hochvolt Lösungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Dank der umfassenden Expertise von Magna Powertrain bei der Elektrifizierung des gesamten Antriebsstrangs, kann die skalierbare Antriebsarchitektur individuell an Märkte und Fahrzeugklassen angepasst werden. Denn heute geht der Trend weg von der Leistungsskalierung innerhalb eines Modells mittels unterschiedlichen Verbrennungsmotoren, hin zu einem universellen Verbrennungsmotor und Leistungsskalierung mit unterschiedlichen Leistungsstufen bei den Elektromotoren. Dabei können CO2 Ziele mit wenig Aufwand erreicht werden und die Hersteller-DNA bleibt erhalten, ohne Kompromisse bei Fahrspaß und Fahrzeugleistung eingehen zu müssen. Dies gelingt mit Hilfe einer von Magna Powertrain entwickelten, skalierbaren und modularen Plattform für optimierte Fahrdynamik und CO2-Reduktion.

Demofahrzeuge im Einsatz

Um für Magna Kunden die entwickelten Produkte erlebbar zu machen, setzt das Unternehmen auf die Entwicklung von Demonstrationsfahrzeugen. Zum Beispiel sind beim sogenannten e2 Demonstrator neben dem konventionellen Benzinmotor auch ein hybridisiertes Doppelkupplungsgetriebe inklusive HV Elektromotor an der Vorderachse
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Demonstrator- und Testaufbauten in St. Valentin.

Demonstrator- und Testaufbauten in St. Valentin.

und eine zusätzliche HV Hinterachse verbaut. Durch einstellbare Leistungslimits erlaubt es dieses System unterschiedliche Antriebsstrangkonfigurationen in einem Fahrzeug erlebbar zu machen.

Investition in Mitarbeiter und eMobility Center

Um die Entwicklung dieser neuen Technologien erfolgreich voranzutreiben investiert Magna Powertrain in hochqualifizierte Mitarbeiter, als auch in eine hochmoderne Testumgebung. Insbesondere in den Bereichen Elektromotoren, Leistungselektronik und Software, aber auch auf Gesamtfahrzeugebene für die Demonstrationsfahrzeuge. So auch am Standort in St. Valentin, wo Powertrain Experten an der Entwicklung von skalierbaren und modularen Plattformen arbeiten. Unterstützt wird diese Strategie ebenfalls von der engen Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten in Österreich.

Derzeit entsteht in St. Valentin mit dem neuen eMobility Center eine Testanlage mit 1.700 m2 Nutzfläche. Das gesamte Gebäude mit seinen 8 Testzellen bietet Raum für 60 weitere Arbeitsplätze, die hochmodern eingerichtet und perfekt auf die Anforderung der sich entwickelnden Automobilindustrie abgestimmt sind. Aktuell arbeiten in St. Valentin rund 120 Mitarbeiter im Bereich Elektrifizierung. Da sich diese Zahl jedoch im Laufe des Jahres auf 160 erhöhen soll, ist man stark auf der Suche nach neuen Talenten für dieses Themenfeld.

Eine erfreuliche Bestätigung hinsichtlich der Ausrichtung und Investitionen am Standort St. Valentin ist die Auszeichnung zum Landessieger 2018 in Niederösterreich im Bereich
„Arbeitsplätze durch Innovation“. Dieser Award wurde von Frau Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck gemeinsam mit Vertretern des Landes Niederösterreich, sowie der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG verliehen. Das Land würdigt damit jene innovativen Unternehmen, die aufgrund ihrer Forschung und Entwicklungen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Wesentliches Kriterium hierfür sind qualitativ hochwertige Arbeitsbedingungen, die innovative Forschungsergebnisse ermöglichen.

Demofahrzeug im Einsatz auf der Teststrecke in St. Valentin.
Demonstrator- und Testaufbauten in St. Valentin.
Auch in der Konstruktion ist man immer auf der Suche nach den optimalen Lösungen für die Kunden.
Demofahrzeug im Einsatz.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Niederösterreich, Mechatronik in der Praxis

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Mechatronik/Ausgabe182/14519/web/LCM_Homepage_0573_Kopie_Fotocredit_Meister_Eder.jpgPraktikum bei LCM
Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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