Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


FH St. Pölten

: FH St. Pölten


Die FH St. Pölten steht für praxisgeleitete Hochschulbildung und wissenschaftliche Expertise. Im Studienjahr 2017/18 werden insgesamt 17 Bachelor und Master Studiengänge, Forschungsaktivitäten sowie ein breites Weiterbildungsangebot in folgenden Departments angeboten: Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. Die Verbindung der Themengebiete in Lehre und Forschung schafft Raum für interdisziplinäre wissenschaftliche Erkenntnisse, Produkte und Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft.

/xtredimg/2016/Mechatronik/Ausgabe147/11858/web/FH_seitlich_Nacht.jpg
IT ist heute in den meisten Unternehmen eng mit dem Geschäftserfolg verbunden und damit ist auch die IT Sicherheit ein geschäftsrelevanter Aspekt geworden. Die FH St. Pölten trägt dem Rechnung mit dem – österreichweit einzigartigen – Institut für IT Sicherheitsforschung und dem Josef Ressel Zentrum für die konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET).

Das Institut für IT Sicherheitsforschung arbeitet in der Lehre eng mit den Studiengängen IT Security (Bachelor) und Information Security (Master) zusammen. Diese enge Verbindung gewährleistet, dass die Mitarbeiter überwiegend sowohl in der Lehre als auch der Forschung tätig sind und die Studenten einen einfachen Zugang zu den Forschungstätigkeiten erhalten. Die beiden Studiengänge sorgen gemeinsam mit dem Institut für eine exzellente praxisorientierte Lehre auf Hochschulniveau.

Lehrmethoden im Department Informatik & Security

Die Studiengänge an der FH St. Pölten wurden auf das Blocksystem umgestellt. Sämtliche Lehrveranstaltungen – mit Ausnahme von Englisch – werden geblockt abgehalten. Theorieunterricht, praktische Übungen und Selbstlernaufgaben können dabei in optimaler Abfolge geplant werden.

Blocksystem bedeutet, dass die einzelnen Module eines Semesters „geblockt“ innerhalb weniger Wochen unterrichtet werden. Es unterscheidet sich dadurch vom „klassischen“ Unterrichtssystem, bei dem mehrere Lehrveranstaltungen parallel über das ganze Semester verteilt abgehalten werden. Im Blocksystem können sich die Studierenden jeweils
/xtredimg/2016/Mechatronik/Ausgabe147/11858/web/large.jpg
Im Elektrotechnik Labor wenden Studierende der technischen Studienrichtungen ihre zunächst theoretisch erlernten Kenntnisse auch in einfachen Übungen praktisch an.

Im Elektrotechnik Labor wenden Studierende der technischen Studienrichtungen...

auf eine Aufgabe und ein Thema konzentrieren: Unterricht und Abschlussprüfung (Erstantritt) zu einem Modul sind abgeschlossen, bevor der nächste Block beginnt. Dadurch wird vermieden, dass innerhalb kurzer Zeit mehrere Übungsabgaben oder Abschlussprüfungen aus verschiedenen Modulen fällig werden, wie es bei der „klassischen“ Unterrichtsorganisation vorkommen kann. Die Belastung für die Studierenden ist gleichmäßiger verteilt, und der Unterrichtsstoff ist bei der Prüfung noch frisch im Gedächtnis.

Auswirkungen auf das Lernverhalten und die Motivation

Aus didaktischer Perspektive bietet ein derartiges Lehrorganisationsmodell verschiedene Vorteile (die Wirkungsfaktoren sind in untenstehender Abbildung dargestellt): Zum einen nimmt die Blockorganisation den Studierenden die Entscheidung darüber ab, für welches Modul sie sich vorbereiten müssen. Damit sowie dadurch, dass die Selbststudienphasen in die Präsenzphasen integriert sind, reduzieren sich die Gelegenheiten, Selbststudienaufgaben aufzuschieben. Eine weitere Folge der Verzahnung von Präsenz- und Selbststudium, also von Lernen und Anwenden, ist die Festigung des erworbenen Wissens und der Fertigkeiten. Schließlich entfällt die im herkömmlichen System bestehende Phase der „geballten Prüfungen“ am Ende der Vorlesungszeit, da jeder Block mit der Modulprüfung abgeschlossen wird. Neben diesen Auswirkungen gibt es noch einen wesentlichen Effekt: die Reduktion von Angst auf Seiten der Studierenden. Haben die Studierenden das Selbststudium kontinuierlich wahrgenommen, entsteht bei ihnen die Gewissheit, auf die Prüfung gut vorbereitet zu sein – Motivation und Lernverhalten
/xtredimg/2016/Mechatronik/Ausgabe147/11858/web/FH_logo_200x200pix_300dpi.jpg
sind schließlich die Variablen, die Studienerfolg ganz wesentlich bestimmen.

Service- und Kompetenzzentrum für innovatives Lehren & Lernen (SKILL)

Als zentrale Anlaufstelle für den Themenbereich „Lehren und Lernen“ an der FH St. Pölten setzt SKILL durch Information, Qualifizierung und Beratung der Lehrenden kontinuierlich Impulse für die Qualitätsentwicklung in der Lehre. Darüber hinaus unterstützt SKILL die Fachbereiche und Studiengänge bei der Konzeption und Umsetzung innovativer Lehr- und Lernszenarien im Rahmen der Curriculumentwicklung bzw. Reakkreditierung und berät die Kollegiumsleitung in strategischen Fragen der Lehrentwicklung.

Die Kernkompetenzen und Aufgabengebiete von SKILL

Hochschuldidaktische Kompetenzentwicklung der Lehrenden (Lehrgang “Zertifikat Hochschuldidaktische Kompetenz“, laufende Spezial-Workshops für alle Lehrenden sowie maßgeschneiderte Programme für Departments, Studiengänge oder Lehrenden-Teams).

Individueller
Support von Lehrenden: Unterstützung bei der didaktischen Planung von (neuen) LVA, bei der Integration von aktivierenden Lehrmethoden, eLearning-Elementen oder alternativen Prüfungsformen; Hospitationen in LVA durch SKILL-Mitarbeiter oder einfach mal eine “Klagemauer” zur rechten Zeit ;-)

Initiierung bzw. Begleitung von Lehrentwicklungsprojekten: modul- oder studiengangsbezogen bzw. studiengangsübergreifend. Zu letzterem wird aktuell das didaktische Modell des “Inverted Classroom” bzw. etliche Lehrprojekte zu Game Based Learning umgesetzt.

Unterstützung der Studiengänge in der Curriculumsentwicklung sowie der Weiterentwicklung ihrer didaktischen Modelle.

Hochschuldidaktische Forschung, Entwicklung und Vernetzung: aktuell Beteiligung am interdisziplinären Projekt BRELOMATE, Konzeption, Programmplanung des Tags der Lehre sowie Herausgabe des Tagungsbandes (Download Tagungsband 2014, Download Tagungsband 2013, Download Tagungsband 2012) und eigene Publikationstätigkeit.

Kurzprofil:

Gründung: 1996

Studienangebot (Technik):

Bachelor: Smart Engineering, IT Security, Bahntechnologie und Mobilität

Master: Digitale Medientechnologien, Digital Healthcare, Information Security, Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen

Studierende: ca. 2.600

Im Elektrotechnik Labor wenden Studierende der technischen Studienrichtungen ihre zunächst theoretisch erlernten Kenntnisse auch in einfachen Übungen praktisch an.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Fachhochschule

QR code

Im Gespräch

/xtredimg/2015/Mechatronik/Ausgabe117/9081/web/Foto_Manuel_Ferdik.jpgNachgefragt 2
DI Manuel Ferdik, Matura am PORG Volders, Doktoratsstudium Technische Wissenschaften am Institut für Mechatronik (LFUI) – Professur Mikroelektronik und Implantierbare Systeme
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren