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HTL Wels

: HTL Wels


Die Vernetzung der Wissensgebiete Mechanik, Elektrotechnik/Elektronik und Informatik unter dem Begriff Mechatronik ist das Leitbild der Mechatronik-Ausbildung an der HTL Wels. Innerhalb dieses fächerübergreifenden Wissensgebietes erlernt man das Konstruieren mit modernen 3D-CAD-Systemen, fertigt mechanische Komponenten in der Werkstätte, erstellt Schaltpläne, verdrahtet Verteilerschränke, testet Sensorik im Labor, programmiert Steuerungen (SPS) und Industrieroboter, bereitet und verarbeitet Messdaten und führt Reglerentwürfe für die Automatisierung industrieller Prozesse durch.

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An der HTL Wels erlernt der Mechatroniker u. a. Schaltpläne erstellen, Verteilerschränke verdrahten oder Steuerungen (SPS) programmieren. Darüber hinaus bereitet und verarbeitet er Messdaten und führt Reglerentwürfe für die Automatisierung industrieller Prozesse durch. (Fotoquelle: Lukas Schaller)

An der HTL Wels erlernt der Mechatroniker u. a. Schaltpläne erstellen, Verteilerschränke...

Der Gedanke der Mechatronik ist heute schon so verbreitet, dass er uns tagtäglich begegnet, ohne dass wir Notiz von ihm nehmen: Sei es das neue Auto, das vom Tempomat, der Motorelektronik, ja selbst der Klimaregelung und dem Hybridantrieb bis hin zu Assistenz- und Sicherheitssystemen ein ganzes Spektrum von mechatronischen Komponenten beinhaltet. Oder seien es Bedarfsgüter aus dem Supermarkt, die in automatisierten Industrieanlagen gefertigt und abgepackt werden. Genau diese Anlagen werden nach mechatronischen Aspekten entworfen.

Dazu erlernt der Mechatroniker das Konstruieren mit modernen 3D-CAD-Systemen, fertigt mechanische Komponenten in der Werkstätte, erstellt Schaltpläne, verdrahtet Verteilerschränke, testet Sensorik im Labor, programmiert Steuerungen (SPS) und Industrieroboter, bereitet und verarbeitet Messdaten und führt Reglerentwürfe für die Automatisierung industrieller Prozesse durch.

Der Unterricht in Laboratorien und Werkstättenlabors sowie Konstruktionsübungen sind besonders geeignet, die Schnittstellen der einzelnen Bereiche aufzuzeigen und entsprechende Lösungen zu erarbeiten.

Nach einer Praxis von 3 Jahren kann die Standesbezeichnung Ingenieur erworben werden, die EU-weit anerkannt ist. Diese Anerkennung auf Diplomebene nach der Richtlinie 92/51/EWG bedeutet, dass die österreichische BHS-Matura in Europa einer Matura mit zusätzlicher postsekundärer Ausbildung (z. B. zwei Jahren universitärer Ausbildung)
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gleichgestellt ist.

Berufsaussichten

Die Mechatronikingenieure sind in der Lage, aufgrund ihres fächerübergreifenden Wissens aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Informatik, Methoden und Werkzeuge aus Einzeldisziplinen zu verknüpfen und Schnittstellenprobleme zwischen diesen Bereichen zu lösen. Eine ausgeprägte Teamfähigkeit ist eine der wichtigsten Kompetenzen des Mechatronikingenieurs.

Absolventen der höheren Abteilung Mechatronik sind u. a. befähigt, aufgrund ihres ingenieurwissenschaftlichen Wissens, in Tätigkeitsfeldern wie Entwicklung mechatronischer Produkte und Systeme, Modellbildung und Simulation von mechanischen und elektronischen Systemen, Entwicklung von Software für technische Geräte und Komponenten, Inbetriebsetzung, Betrieb und Wartung technischer
Systeme als auch Programmierung von Robotern zu arbeiten. Ebenso gehört Projektleitung, Beratungstätigkeiten in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie Verkauf und Schulung zu den Mechatroniker-Tätigkeitsfeldern.

Mechatronik-Abendschule im Baukastensystem

An Erwachsene mit mechatronischem Interesse wendet sich die Abendschule bzw. das Kolleg. Letzteres ist sechssemestrig und bietet sich für Absolventen von höheren Schulen sowie für Personen mit abgeschlossener Berufsreifeprüfung an.

Der sechssemestrige Aufbaulehrgang wendet sich an Personen mit facheinschlägigem Fachschulabschluss, Meisterprüfung, Werkmeisterprüfung oder Lehrabschlussprüfung mit Studienberechtigung. Wem entsprechende Vorkenntnisse fehlen, besucht vorab einen zweisemestrigen Vorbereitungslehrgang. Durch das Modulsystem haben die Studierenden die Möglichkeit, ihren Stundenplan flexibel zu gestalten.

Facts:

• Mechatronik

• 108 Plätze/Jahr

• Oberösterreich, Wels

www.htl-wels.at

An der HTL Wels erlernt der Mechatroniker u. a. Schaltpläne erstellen, Verteilerschränke verdrahten oder Steuerungen (SPS) programmieren. Darüber hinaus bereitet und verarbeitet er Messdaten und führt Reglerentwürfe für die Automatisierung industrieller Prozesse durch. (Fotoquelle: Lukas Schaller)
Die Vernetzung der Wissensgebiete Mechanik, Elektrotechnik/Elektronik und Informatik unter dem Begriff Mechatronik ist das Leitbild der Mechatronik-Ausbildung an der HTL Wels. Sie bietet seit Herbst 2014 auch eine Abendschule für Mechatronik an.


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Im Gespräch

/xtredimg/2017/Mechatronik/Ausgabe182/14519/web/LCM_Homepage_0573_Kopie_Fotocredit_Meister_Eder.jpgPraktikum bei LCM
Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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