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HTL Wien 10 – Fachrichtung Mechatronik

: HTL WIEN 10


Die HTL Wien 10 verfügt bezüglich Mechatronik über die 5-jährige „Höhere Abteilung“. Neben einem breiten Basiswissen vermittelt die Höhere Technische Bundeslehranstalt in diesem Bereich einen interdisziplinären Zugang zu den Fachgebieten der Mechanik, Elektronik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Computertechnik. Mechatronik umfasst eine Schwerpunktausbildung, die – beispielhaft angeführt – von durch Mikroprozessoren „intelligent“ gesteuerten Produkten über die Robotik bis hin zur Fertigungsautomation reichen. Vor Eintritt in den 5. Jahrgang ist ein 8-wöchiges Pflichtpraktikum zu absolvieren.

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Die HTL Wien 10 besitzt seit 2014 eine riesige Photovoltaikanlage mit 1.633 m² Modulfläche auf dem Dach, deren 255.000 kWh Jahresstromertrag ca. 70 bis 75 % des Schulbedarfs abdeckt.

Die HTL Wien 10 besitzt seit 2014 eine riesige Photovoltaikanlage mit 1.633...

Die Mechatronik ist im Wesentlichen eine Kombination technischer Lehrinhalte des Maschinenbaus und der Elektronik. Neben einem breiten Basiswissen vermittelt die höhere Lehranstalt für Mechatronik einen interdisziplinären Zugang zu den Fachgebieten der Mechanik, Elektronik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Computertechnik – bis hin zur Fertigungsautomation. Die HTL Wien 10 sieht ihre Aufgabe in der Ausbildung politisch und kulturell interessierter, umweltbewusster, für eine nachhaltige Entwicklung engagierter, teamfähiger und weltoffener Schüler. Das Ziel sind ganzheitlich gebildete Persönlichkeiten mit hoher sozialer und fachlicher Kompetenz.

Project Worm – eine Diplomarbeit im innovativen Spitzenfeld

Eine Diplomarbeitsgruppe des Abschlussjahrganges der Abteilung Mechatronik rund um Projektleiter Matthias Müller feiert tolle Erfolge mit ihrer Erfindung „Project Worm“. Nicht nur, dass dieses Projekt den ersten Preis in der Kategorie Science beim österreichweiten Wettbewerb des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums „jugend innovativ“ gewonnen hat, gewinnt die Diplomarbeitsgruppe auch noch eine Reise zur INTEL ISEF – Internation Science and Engineering Fair 2017 in Los Angeles/Kalifornien (USA).

Project Worm ist ein technisches Projekt mit dem Ziel, einen bionischen Nachbau eines Regenwurmes zu konstruieren. Das Ergebnis soll ein neuartiger Roboter mit bislang uneingesetzten Fähigkeiten
sein. Das Projekt ist eine wissenschaftliche Abschlussarbeit der HTL Wien 10 für eine österreichische technische Hochschule.

Geplant ist, das Projekt in einem von Müller neu gegründeten Startup-Unternehmen praxistauglich zu machen, um den Wurm schon bald – beispielsweise auch im Katastrophenschutz – einsetzen zu können. Dank der neuesten Sensoren zur Lageerkennung und Beschleunigungs-Messung ist es dem Wurm möglich, einen Problemfall zu detektieren und darauf autonom zu reagieren.

Mittlerweile berichten viele Medien über dieses innovative Projekt, mit ausreichend Potential für internationale Anerkennung.

Die HTL Wien 10 besitzt seit 2014 eine riesige Photovoltaikanlage mit 1.633 m² Modulfläche auf dem Dach, deren 255.000 kWh Jahresstromertrag ca. 70 bis 75 % des Schulbedarfs abdeckt.
Dieses Bild zeigt das Team des Projekts „Project Worm“ v.l.n.r.: Maximilian Siegl, Tomislav Percic, Stefan Görig, Pascal Pleyer, Matthias Müller (Teamleiter). (Foto: Wolfgang Voglhuber – VOGUS)
Die HTL Wien 10 mit einem eigenen Stand auf der Best in Wien.


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/xtredimg/2017/Wanted/Ausgabe213/14070/web/DSC06329.jpgNeue Aufgabe
Schiffer zog es nach seinem Studium zu B&R ins oberösterreichische Eggelsberg, wo er 2012 zum Gruppenleiter der Hardware-Entwicklung aufstieg. Als das Unternehmen 2016 beschloss auch im technischen Büro Graz eine Abteilung für Hardware-Entwicklung einzurichten, lag es auf der Hand, ihm die Leitung des neuen Teams in Graz anzubieten.
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