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HTL Wien 10

: HTL WIEN 10


Die HTL Wien 10 verfügt bezüglich Mechatronik über die 5-jährige „Höhere Abteilung“. Neben einem breiten Basiswissen vermittelt die Höhere Technische Bundeslehranstalt in diesem Bereich einen interdisziplinären Zugang zu den Fachgebieten der Mechanik, Elektronik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Computertechnik. Mechatronik umfasst eine Schwerpunktausbildung, die – beispielhaft angeführt – von durch Mikroprozessoren „intelligent“ gesteuerten Produkten über die Robotik bis hin zur Fertigungsautomation reichen. Vor Eintritt in den 5. Jahrgang ist ein 8-wöchiges Pflichtpraktikum zu absolvieren.

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Die HTL Wien 10 mit einem eigenen Stand auf der Best in Wien.

Die HTL Wien 10 mit einem eigenen Stand auf der Best in Wien.

Die Mechatronik ist im Wesentlichen eine Kombination technischer Lehrinhalte des Maschinenbaus und der Elektronik. Neben einem breiten Basiswissen vermittelt die höhere Lehranstalt für Mechatronik einen interdisziplinären Zugang zu den Fachgebieten der Mechanik, Elektronik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Computertechnik – bis hin zur Fertigungsautomation. Die HTL Wien 10 sieht ihre Aufgabe in der Ausbildung politisch und kulturell interessierter, umweltbewusster, für eine nachhaltige Entwicklung engagierter, teamfähiger und weltoffener Schüler. Das Ziel sind ganzheitlich gebildete Persönlichkeiten mit hoher sozialer und fachlicher Kompetenz.

Projektunterricht

Projektunterricht oder problemorientierter Unterricht ist eigentlich die älteste Art des Lernens. Von einem konkreten Thema ausgehend wird ein Wissensgebiet ohne übliche Fachgrenzen erarbeitet – und zwar selbsttätig, eigenverantwortlich und in ständiger Kommunikation mit den Mitlernenden . Der Schüler ist kein passiver Bildungskonsument, sondern gestaltet das Unterrichtgeschehen aktiv mit. Der Lehrer kann wirklich Partner sein, er ist viel weniger Zensor, sondern Trainer einer Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel, der koordiniert und über „unlösbare“ Probleme hinweghilft.

Die Bearbeitung von Projekten in Gruppenarbeit erweist sich als besonders nützliche Vorbereitung auf die berufliche Situation, zu der auch die Kommunikationsfähigkeit
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gehört. Die Kritik der Mitschüler bei der Problemlösung und die Selbstdiagnose sind für den Lernfortschritt wichtig.

Der gründlichen Arbeit in der notwendigen Begrenzung gebührt der Vorzug vor einer oberflächlichen Vielheit. Die Arbeit sollte aber grundsätzlich schülergetragen sein, der Lehrer 'führt' möglichst unbemerkt, motiviert, gibt Anregungen und hält die Dinge im Fluss. Es besteht allerdings, wie bei jeder Unterrichtsveranstaltung, Teilnahmepflicht.

Benotung und Beurteilung ist auch im Projektunterricht möglich, man sollte allerdings versuchen mit positiver Motivation zu arbeiten.

Projektwochen an der HTL Wien 10

Gerade an technischen Schulen hat die Projektmethode besondere Bedeutung, da ja die spätere Tätigkeit nahezu immer projektorientiert abläuft. Besonders im Konstruktionsübungs- und Werkstättenunterricht wird daher der Projektunterricht zumindest im Ansatz seit jeher eingesetzt, wenn auch nicht speziell als solcher bezeichnet.

Mittlerweile hat der Projektunterricht an der HTL Wien 10 schon so etwas wie eine langjährige Tradition. Neben dem projektbezogenen
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Die HTL Wien 10 besitzt seit 2014 eine riesige Photovoltaikanlage mit 1.633 m² Modulfläche auf dem Dach, deren 255.000 kWh Jahresstromertrag ca. 70 bis 75 % des Schulbedarfs abdeckt.

Die HTL Wien 10 besitzt seit 2014 eine riesige Photovoltaikanlage mit 1.633...

Unterricht gibt es schon seit dem Schuljahr 1984/85 die soganannte Projektwoche.

Projektwochen-Ablauf

Schüler innerhalb des Klassenverbandes entwickeln Projektideen, bilden selbständig Gruppen und suchen sich Betreuungslehrkräfte und melden sich bis Anfang November zum schulinternen Projektwettbewerb an.

Vom Anmeldetag (Anfang Nov.) bis zum Projektbeginn planen und arbeiten die Gruppen neben dem Unterricht. Die Hauptarbeit an den Projekten findet in der zweiten Woche des Sommersemesters statt. In dieser Woche arbeiten die Projektgruppen bei aufgelöstem allg. Stundenplan nur am Projekt, unterstützt von Betreuungslehrkräften und der Werkstätte für die zahlreichen praktischen Tätigkeiten. Neben der Projektfertigstellung wird auch ein Video über den Projektablauf erstellt und eine Präsentation, die am Freitag vor einer Jury vorgetragen wird.

Das große Finale findet
dann am Samstag statt. Alle Gruppen stellen ihre Ergebnisse/Modelle etc. in der Aula der Schule aus. Zu dieser Veranstaltung sind auch Eltern, Verwandte, Freunde der Projektteilnehmer, alle anderen nichtteilnehmenden Klassen/Schüler, Lehrer und Besucher eingeladen. Alle gemeinsam können aus den ausgestellten Projekte die besten/interessantesten wählen.

Den Abschluss bildet dann die feierliche Überreichung der Urkunden für die Teilnehmer und natürlich der Preise für die Gewinner des Wettbewerbes in den einzelnen Kategorien.

(bold)Facts:(/bold)

(aufz)Mechatronik

(aufz)60 Plätze/Jahr

(aufz)Wien, X. Bezirk

www.htlwien10.at

Die HTL Wien 10 mit einem eigenen Stand auf der Best in Wien.
Die HTL Wien 10 besitzt seit 2014 eine riesige Photovoltaikanlage mit 1.633 m² Modulfläche auf dem Dach, deren 255.000 kWh Jahresstromertrag ca. 70 bis 75 % des Schulbedarfs abdeckt.
Dieses Bild zeigt das Team des Projekts „Project Worm“ v.l.n.r.: Maximilian Siegl, Tomislav Percic, Stefan Görig, Pascal Pleyer, Matthias Müller (Teamleiter). (Foto: Wolfgang Voglhuber – VOGUS)


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Im Gespräch

/xtredimg/2017/Mechatronik/Ausgabe182/14519/web/LCM_Homepage_0573_Kopie_Fotocredit_Meister_Eder.jpgPraktikum bei LCM
Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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