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Maschinen bringen Kunststoff weltweit in Form

: ENGEL


Kunststoff ist der Werkstoff der Zukunft. In dieser spannenden Branche ist Engel zuhause. In allen Ländern der Erde produzieren die Kunden von Engel mit Spritzgießmaschinen und Robotern aus österreichischer Entwicklung und Fertigung Kunststoffprodukte für die unterschiedlichsten Anwendungen, von Zahnbürsten, über Spielzeug und Haushaltwaren bis zu Smartphone-Gehäusen und Automobilkomponenten. Die Unternehmensgruppe schloss das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem Umsatz von 1,36 Mrd. Euro ab und ist damit erneut gewachsen. Trotz seines weltweiten Erfolgs bekennt sich das Familienunternehmen zu seinen Wurzeln in Österreich und investiert kontinuierlich in seine drei heimischen Werke in Schwertberg, St. Valentin und Dietach.

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Industrie 4.0 und Leichtbau treiben Wachstum an

Produkte für die Fabrik der Zukunft sind ein starker Wachstumstreiber und haben in der Spritzgießbranche große Bedeutung. So wie Internet, Smartphone oder Fahrassistenten im täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind, halten neue Technologien unter dem Schlagwort Industrie 4.0 nun in den Produktionsbetrieben Einzug. Sie ermöglichen dort zum Beispiel die kontinuierliche Prozessoptimierung oder eine vorausschauende Instandhaltung. Neben der Digitalisierung der Fertigungsprozesse treibt der automobile Leichtbau die technologischen Trends an. Eine nachhaltige Mobilität wäre ohne innovative Kunststoff- und Verbundmaterialien nicht möglich. Mit einem eigenen Technologiezentrum für Leichtbau-Composites am Standort St. Valentin konnte sich Engel als kompetenter Entwicklungspartner der Automobilhersteller positionieren. Karosseriekomponenten für das Elektrofahrzeug BMW i3 werden bereits auf Engel Spritzgießmaschinen produziert.

Engel schafft weltweit neue Stellen

Weltweit beschäftigt Engel mehr als 6.000 Mitarbeiter, davon zwei Drittel in Österreich. Um sowohl auf die steigende Nachfrage nach Spritzgießmaschinen, als auch auf die sich verändernden Anforderungen in der Kunststoffindustrie durch Industrie 4.0 zu reagieren, investiert Engel in seine Standorte und stellt weitere Mitarbeiter ein. Für die drei österreichischen Standorte sind aktuell 120 zusätzliche Stellen ausgeschrieben. Engel ist laufend auf der Suche nach engagierten und motivierten Mechatronikern, die das Gesamtsystem verstehen und die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik perfekt
zusammenführen.

Ausbildung und Weiterbildung werden beim Weltmarktführer großgeschrieben. Allein in Österreich stellt Engel jährlich mehr als 45 Lehrlinge für die technische Berufsausbildung ein, aktuell werden etwa 180 junge Männer und Frauen ausgebildet. Die staatlich ausgezeichnete Lehrwerkstatt am Stammsitz ist Vorbild für die weltweite Ausbildung in der Unternehmensgruppe. Schon während der Lehrzeit spielt Internationalität eine Rolle: Die beiden Besten jedes Lehrgangs dürfen zum Beispiel drei Monate in einem der weltweiten Standorte „schnuppern“. Mit einer Übernahmequote von 98 Prozent trägt die Ausbildung im eigenen Haus entscheidend zur Fachkräftesicherung bei. Für HTL- und Hochschulabsolventen bietet das Unternehmen seit vielen Jahren Praktika, Traineeprogramme und die Betreuung von Diplomarbeiten an. Die Einstiegsmöglichkeiten sind sehr vielfältig und die Mitarbeiter haben alle Chancen für eine nachhaltige Karriere. Dazu zählen, neben der Option an einem der weltweiten Standorte internationale Berufserfahrung sammeln zu können, sämtliche Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Unternehmensstruktur. Auch immer mehr Frauen entscheiden sich aufgrund der guten Karriereperspektiven für einen technischen Beruf. Darüber hinaus sind die Verdienstmöglichkeiten in der Maschinenbaubranche besser als in den klassischen Frauenberufen.

Spannende Aufgaben, moderne Arbeitsplätze, breitgefächerte Weiterbildungsmöglichkeiten, internationale Entwicklungschancen und eine leistungsorientierte Entlohnung – Engel bietet die optimalen Voraussetzungen, um im Team immer wieder Höchstleistungen zu erbringen, und das in einer Branche mit großem Zukunftspotenzial.

Täglich entwickeln Engel Mitarbeiter mit ihren Kunden und Partnern neue Produkt- und Prozessideen, für die Automobilindustrie genauso wie für die Medizintechnik, die Verpackungsherstellung oder für den Elektronikbereich.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Oberösterreich, Mechatronik in der Praxis

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Mechatronik/Ausgabe182/14519/web/LCM_Homepage_0573_Kopie_Fotocredit_Meister_Eder.jpgPraktikum bei LCM
Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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