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Mechatronik-Lehrlinge entwickeln Diagnosetool

: RUBBLE MASTER HMH


Gemeinsam mit der Technikabteilung von Rubble Master entwickeln die Mechatronik-Lehrlinge Magdalena Frauenberger und Markus Schaffer ein Diagnosetool. Dieses Gerät soll später bei der Inbetriebnahme der Prallbrecher oder auch bei Serviceeinsätzen rund um die Welt zum Einsatz kommen.

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Noch braucht es einen Laptop, um spezifische Daten der RM Brecher auszulesen. Die RM Mechtronik-Lehrlinge arbeiten an einem Tool, um dies zu vereinfachen. (Bilder: Rubble Master)

Noch braucht es einen Laptop, um spezifische Daten der RM Brecher auszulesen....

Bislang war das Auslesen von spezifischen Motordaten der Rubble Master (RM) Brecher wie Temperatur, Motorleistung oder Drehzahl nur durch komplexe Darstellungen über einen Laptop möglich. Die Aufgabe der Mechatronik-Lehrlinge ist es nun eine Schnittstelle zu schaffen, mit welcher Daten einfacher ausgelesen bzw. aufgezeichnet werden können. Langfristig kann dieses Gerät, auch für Serviceeinsätze der RM Techniker rund um die Welt, ein praktisches Tool werden. „Wir leiten das Projekt von der Entwicklung der Hardware bis zur Programmierung der Software und der Visualisierung“, freuen sich die beiden Mechatronik-Lehrlinge Magdalena Frauenberger und Markus Schaffer schon auf den Projektstart. „Lehrlinge übernehmen bei uns von Anfang an Verantwortung und leiten eigene, praxisrelevante Projekte wie hier eben die Entwicklung dieses Diagnosegeräts“, sagt Gerald Hanisch, Gründer und Geschäftsführer von RM. So wurden beispielsweise schon ein offenes Getriebe für die Präsentation auf Messen, eine hydraulische Schlagleistenwechselvorrichtung oder eine eigene Bibliothek im RM Headquarter im Rahmen von Lehrlingsprojekten umgesetzt.

Verantwortungsvolle Aufgaben

„Wir bilden seit mehr als 20 Jahren Lehrlinge aus. Unser Ziel ist es, die ausgelernten Lehrlinge langfristig in einem verantwortungsvollen Job bei uns zu beschäftigen“, sagt Gerald Hanisch. So haben viele der ehemaligen Lehrlinge einen fixen Job bei Rubble Master gefunden und einige leiten mittlerweile sogar Teams. Aktuell werden 13 Lehrlinge, in sieben verschiedenen Berufen, sowohl in der Produktion als auch im Büro ausgebildet.

Auslandspraktika für Lehrlinge

Das oberösterreichische Unternehmen entwickelt, produziert, vermarktet und serviciert seit 1991 mobile Brechanlagen für das Recycling von Bauschutt und die Aufbereitung von Naturstein. Durch eine Exportquote von mehr als 95 % ist der Weltmarktführer im Compact Crushing weltweit gut vernetzt und bietet seinen Lehrlingen auch die Möglichkeit eines Auslandspraktikums. In den vergangenen Jahren wurden RM Lehrlinge zu Tochterunternehmen oder Vertriebspartnern, wie beispielsweise nach Spanien, Frankreich, Nordirland oder England entsandt. Infos über offene Lehrstellen bei Rubble Master: www.rubblemaster.com/de/ueber-uns/karriere/lehre-bei-rm/

Noch braucht es einen Laptop, um spezifische Daten der RM Brecher auszulesen. Die RM Mechtronik-Lehrlinge arbeiten an einem Tool, um dies zu vereinfachen. (Bilder: Rubble Master)
Paul Moser hat bei RM die Lehre zum Metalltechniker absolviert und übernimmt nach seinem Zivildienst die Teamleitung der Brechertype RM 120GO!
Brechanlagen für das Recycling von Resten aus der Ziegelproduktion, dem Asphalt- oder Betonabbruch.
Martin Insamer bei der Arbeit.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Oberösterreich, Mechatronik in der Praxis

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Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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