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Von den CAD-Daten zum digitalen Zwilling

: B&R


B&R hat das Simulationswerkzeug industrialPhysics in das B&R-Engineering-Tool Automation Studio integriert. Mit der 3D-Simulationssoftware wird die modellbasierte Entwicklung von Maschinen deutlich vereinfacht. Entwickler können die CAD-Daten von ganzen Maschinen oder Maschinenkomponenten direkt in das Simulationswerkzeug importieren. So lässt sich schnell und einfach ein digitaler Zwilling zum Erstellen und Testen der Maschinensoftware generieren.

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Mit VR- und AR-Brillen kann sich der Entwickler mit dem simulierten Maschinenmodell explizit befassen, ohne durch die Umgebung abgelenkt zu werden.

Mit VR- und AR-Brillen kann sich der Entwickler mit dem simulierten Maschinenmodell...

Der effizienteste Weg für die Softwareentwicklung und die virtuelle Inbetriebnahme einer Maschine ist der Aufbau eines digitalen Zwillings. industrialPhysics nutzt für die Erstellung des digitalen Zwillings CAD-Daten. Diese werden im STEP-Format importiert. So können die wesentlichen Eigenschaften der CAD-Konstruktion wie Masse und Dichte, weiterverwendet werden. Durch die direkte Anbindung des Simulationswerkzeuges an Automation Studio kann der Entwickler das virtuelle Modell der Maschine sofort am PC starten und sich mit der Steuerung verbinden.

Das Simulationswerkzeug erlaubt die Darstellung des physikalischen Verhaltens der Maschine in Echtzeit. So kann zum Beispiel der Materialfluss simuliert werden. Zudem lassen sich mögliche Kollisionen bereits in der Simulation erkennen und rechtzeitig verhindern.

Virtuelle Realität

Das Maschinenmodell kann ohne weiteren Aufwand sowohl mit einer Virtual-Reality-Brille als auch mit einer Augmented-Reality-Brille betrachtet werden. Der Entwickler kann sich ohne Ablenkung durch die Umgebung explizit mit dem simulierten Maschinenmodell befassen. So lassen sich zum Beispiel Abläufe untersuchen, während die Simulation läuft. Im Gegensatz zur VR-Brille besteht mit der AR-Brille die Möglichkeit, das Modell in seine spätere reale Umgebung einzublenden, zum Beispiel in eine Fabrikhalle oder eine Fertigungslinie.



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Engineering

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/xtredimg/2017/Mechatronik/Ausgabe182/14519/web/LCM_Homepage_0573_Kopie_Fotocredit_Meister_Eder.jpgPraktikum bei LCM
Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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